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Posts Tagged:Märchenpsychologie

Rapunzel – Märchenmeditation

  „Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich schon lange vergeblich ein Kind.“ Am Anfang des Märchens wird atmosphärisch das Thema skizziert: Dem vergeblichen Warten (Passivpol) auf ein Kind, das innere Leere verursacht, steht ein prächtiger Garten gegenüber (Dreiecksfläche; Innerlichkeit).             Mangel und Fülle. Im Bild…

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Märchenmeditation: Von dem Fischer und seiner Frau

Ein Mann und eine Frau wohnen zusammen in einem alten Topf. Es handelt sich um einen Nachttopf. Im Mundartoriginal heißt es „Pisspott“. Der Eingang des Märchens ruft das Bild von Mangel auf. Es mangelt an Raum, an Schönheit, an Sauberkeit. „Es ist eklig und stinkt“, sagt die Frau über ihre Wohnung. Erwartungsgemäß. Der Mann sagt…

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Schneeweißchen und Rosenrot – Märchenmeditation

Schneeweißchen und Rosenrot kann für meine Begriffe als Schlüsselmärchen zum Dreieck der Selbstwertproblematik gelesen werden. Wenn Aschenputtel mit seiner Herabsetzung des eigenen Wertes den Passivpol zur Selbstwertunsicherheit besetzt und Das tapfere Schneiderlein mit seiner Selbstüberhöhung den Aktivpol, dann erzählt das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot uns davon, wie der Narzissmus und sein passiver Gegenpol überwunden werden…

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