loading please wait..

Posts Tagged:Märcheninterpretation

Vom Aschenputtel

Eine Märchenmeditation Verlorene Yin-Kraft „Einem reichen Manne, dem wurde seine Frau krank…“. Wie immer in der Märchenlektüre ist bereits der Beginn des Märchens absolut bedeutsam. Der zu Beginn des Märchens noch reiche Mann ist nicht nur im Außen reich an Gütern und materiellem Besitz, sondern in seinem Innern. Dieser Reichtum manifestierte sich im Außen, wandelt…

Read More →

Vom Tapferen Schneiderlein

Eine Märchenmeditation Passiv- und Aktivpol in Herabwürdigung und Überhöhung Das Märchen beginnt interessanterweise statt mit der üblichen Märchenformel mit einer konkreten Zeitangabe, die eine bestimmte Atmosphäre erzeugt: „An einem Sommermorgen saß ein Schneiderlein auf seinem Tisch am Fenster…“. Der Stil erinnert mehr an eine realistische Erzählung, was ich als eine interessante Beobachtung empfinde, ohne sie…

Read More →

Rapunzel – Märchenmeditation

  „Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich schon lange vergeblich ein Kind.“ Am Anfang des Märchens wird atmosphärisch das Thema skizziert: Dem vergeblichen Warten (Passivpol) auf ein Kind, das innere Leere verursacht, steht ein prächtiger Garten gegenüber (Dreiecksfläche; Innerlichkeit).             Mangel und Fülle. Im Bild…

Read More →

Märchenmeditation: Von dem Fischer und seiner Frau

Ein Mann und eine Frau wohnen zusammen in einem alten Topf. Es handelt sich um einen Nachttopf. Im Mundartoriginal heißt es „Pisspott“. Der Eingang des Märchens ruft das Bild von Mangel auf. Es mangelt an Raum, an Schönheit, an Sauberkeit. „Es ist eklig und stinkt“, sagt die Frau über ihre Wohnung. Erwartungsgemäß. Der Mann sagt…

Read More →

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren – Märchenmeditation

Weshalb dieses Märchen nicht den Titel “Das Glückskind” trägt, ist mir rätselhaft. Und ich finde die Titelgebung auch irreführend. Der Teufel ist nur ein Helfer, aber er ist nicht der Held des Märchens. Der Held des Märchens ist ein Junge, der einer armen Frau geboren wird und bei seiner Geburt “eine Glückshaut umhatte”. Dem Kind…

Read More →

Schneeweißchen und Rosenrot – Märchenmeditation

Schneeweißchen und Rosenrot kann für meine Begriffe als Schlüsselmärchen zum Dreieck der Selbstwertproblematik gelesen werden. Wenn Aschenputtel mit seiner Herabsetzung des eigenen Wertes den Passivpol zur Selbstwertunsicherheit besetzt und Das tapfere Schneiderlein mit seiner Selbstüberhöhung den Aktivpol, dann erzählt das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot uns davon, wie der Narzissmus und sein passiver Gegenpol überwunden werden…

Read More →