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Hochsensibilität und Kreativität: Das innere Kind

“Manchmal fühle ich mich auf eine Art fröhlich und glücklich, ohne, dass ich einen Grund dafür habe. Ich kann ganz ohne Grund fröhlich und glücklich sein, weißt du?” 

Diese Aussage stammt von einem Kind, einem 10-jährigen Mädchen. Und es gibt Erwachsene, die können diese Aussage bestätigen. Es sind solche Erwachsenen, die Zugang zu der Zehnjährigen in sich haben oder zu der Vierjährigen oder wie alt auch immer ihr inneres Kind sein mag und welches energetische Geschlecht es auch haben mag. Dieses innere Kind sagt aber, genau wie jene Zehnjährige, die ich hier zitiere, auch und zugleich Sätze wie: “Ich fühle mich so, als hätte ich keinen echten Platz in meiner Familie, als gehörte ich eigentlich nirgendwo hin.” Zwei Seelen in unserer Brust? Zwei Gefühlswelten? Erwachsene wünschen sich im Innern wie im Außen zumeist eine Balance, eine mittlere Gefühlslage und übersehen dabei, dass beide Pole an Emotionen ihre Berechtigung haben und gelebt werden wollen und müssen. Diese beiden Pole bilden unsere Essenz, die wir in Richtung Balance, ja, oder sogar in Richtung Freude und “überwiegend heiter” führen können und dürfen.

Wenn unser inneres Kind sich auf die zuletzt zitierte Weise meldet, fühlen wir uns einsam, verloren, emotional bedürftig. Wir suchen verzweifelt nach einem Partner, glauben, ein Kind werde uns zur inneren Vollständigkeit verhelfen, suchen nach allen Arten von Lehrern, jagen materiellem Reichtum nach. Und wenden doch nie an, was wir gelernt haben. Sind doch nie zufrieden mit dem Erreichten. Wenn-dann-Formeln bestimmen unser Denken und Leben: “Wenn ich endlich in einem eigenen Haus leben könnte, dann wäre ich glücklich.” Wenn wir dann im eigenen Haus leben, sind wir es trotzdem nicht. Der Klassiker. Es ist das Kind in uns, das seinen Platz nicht kennt und sich nicht zuhause fühlt. Und dieses Gefühl des fehlenden Zuhauses manifestiert sich in unserem Leben als Unzufriedenheit und als Sehnsucht. Das fröhliche innere Kind dagegen kennt seinen Platz und es zeigt sich in der Welt zuversichtlich, zufrieden und ausgeglichen, mit Ausschlägen in Richtung Glück. Unser Glück hängt dann aber nicht von Äußerlichkeiten ab, obwohl wir zugleich in der Lage sind, aus absolut allem etwas zu machen, das Schönheit verspricht. Es hängt, wie Seneca, sagt, von der Beschaffenheit unserer Gedanken ab. Und die Tonart unserer Gedanken ist wandelbar.

Es sind zwei Seiten, zwei Facetten dieses Geistes in uns, den wir mit sehr vielen Namen belegt haben. Das innere Kind ist einer der Namen, den diese energetische Instanz erhalten hat, weil in ihr vor allem die uns unbewussten Erinnerungen aus der Kindheit gespeichert wurden. Gespeichert heißt, in den Zellen gespeichert, in die Gene hinein programmiert, per neuer Verbindungen in Form von Synapsen und Rezeptoren im Körper abgelegt, per chronischer Krankheiten somatisiert, per Traumatisierung, Glaubenssätze, unbewusster Muster, Automatismen und Neurotizismen ins Unterbewusstsein hinein konditioniert, als Muskeltonus in unsere Körperhaltung übersetzt, als energetische Information in unsere Faszien aufgenommen, im Wasserhaushalt gespeichert. Die Gesamtheit dieser Erscheinungsformen nennen wir Körpergedächtnis. Das Körpergedächtnis hat eine eigene Funktion, ein eigenes Wesen, tritt in verschiedenen Kontexten ganz unterschiedlich, zumeist unberechenbar, zutage. Es äußert sich dann wieder auf körperlicher Ebene zum Beispiel in Form von Symptomen (Allergien oder psychosomatischer Leiden) oder in Form von körperlichen Empfindungen (Hitze, Erröten, Wut im Bauch, Übelkeit vor unterdrücktem Ärger, Schmerz, Atem- und Pulsveränderungen). Ebenso stehen hinter automatischen  Reaktionen, die wir als Schnellschüsse und Überreaktionen verstehen, zumeist heftige, manchmal lange verdrängte Emotionen. Manchmal sind es auch leise und feine Gefühle, wie zum Beispiel ein Bauchgefühl, das uns eher leicht auch entgeht, wenn wir nicht präsent sind oder es nicht zu deuten verstehen.

Das Schreibspiel ist exakt etwas für das innere Kind. Es ist ernsthafte innere Arbeit, aber es macht Spaß wie ein Spiel. Im Schreibspiel, in dem Klienten die Verbindung zwischen den Instanzen des inneren Erwachsenen und des inneren Kindes oder zwischen den Einheiten Vernunft und Gefühl und damit zu sich selbst herstellen, lasse ich sie zuerst das Sonnenkind kennenlernen. Ich finde es sinnvoll, zuerst zu wissen, was die erlöste Seite dieser ambivalenten Instanz ausmacht und wie man sie individuell nähren und stärken kann. Noch davor übrigens wird ein Zugang zum inneren Erwachsenen hergestellt, weil sonst keine Instanz anwesend ist, die überhaupt nähren und stärken könnte. So kann man dem verletzten inneren Kind in der oft schmerzhaften und herausfordernden Schattenarbeit wirksam beistehen. Mit “man” ist jener innere Erwachsene gemeint, unsere Vernunft in Form von Präsenz und Konsequenz.

 

 

Für diesen Artikel allerdings drehe ich die Reihenfolge um, um das Sonnenkind oder den erlösten, befreiten unbewussten Geist als Ziel zu setzen, auf das der Artikel hinausläuft. So endet die Lektüre unter diesem hellen Eindruck und lässt sich hoffentlich gut verankern.

 

Eine Facette des Schattenkindes kennen wir als das Gefühl, verloren zu sein, keinen Platz zu haben in der Welt. Es gibt den dunklen Archetyp des Waisenkindes. Das schwarze Schaf in der Familie zu sein ist sein Ausdruck. Dabei geht es nicht um das Alleinsein mit sich im Frieden und als freie Wahl, zum Beispiel als bewusste Entscheidung auf eine wahrgenommene fehlende Resonanz und Verbindung, sondern um das rebellische Verhalten, das einen Menschen außerhalb der Gemeinschaft stellt. Es ist das Enfant Terrible, das um der Provokation Willen provoziert. Wodurch es entstanden ist, mag individuell unterschiedliche Ursachen haben. Es hängt mit unseren persönlichen Themen zusammen, auf welche Art wir Umstände im Außen bewerten oder als Kind bewertet haben. Wenn es einem schwerfällt, gleichgesinnte Menschen zu finden und sich mit ihnen zu verbinden, können wir das als innere Freiheit deuten und werden es später im Leben vermutlich auch tun. Zumindest werden wir es sehr wahrscheinlich dann tun, wenn wir auch eine höhere Bewusstseinsstufe erreichen, je älter wir werden. Wir können diesen Zustand aber auch als dunkle Einsamkeit werten und verfallen aus ihr heraus in depressive Zustände. Es sind die gespeicherten kindlichen Gefühle der Verletzung, die irgendwann in der Kindheit entstanden sind. Vielleicht ist es nicht nur durch ein einziges Ereignis entstanden, sondern durch Wiederholungen des Themas, das wir als Ablehnung wahrgenommen haben, indem wir uns nicht akzeptiert gefühlt haben. Es ist für die gespeicherten Gefühle nicht relevant, ob wir tatsächlich im Außen nicht akzeptiert wurden oder ob der Blickwinkel der Anderen ein ganz anderes Bild beschreiben würde.

Dieses so geborene Schattenkind, das innere Kind, das ungesehen im Schatten sitzt und mit ihm alle unbewussten Muster, die aus den Kindheitserfahrungen entstanden sind, glaubt zwar, es suche sein Leben lang nach seinem Platz in der Welt, nach Freundschaft und nach Liebe, in Wirklichkeit aber bedient es sehr gekonnt und unbewusst konsequent die alten Muster, die das Thema bestätigen und in die Wiederholung führen. Es führt unbewusst aber aus sich selbst heraus Situationen herbei, die die alte Erfahrung zu bestätigen scheinen: “Ich bin nicht gewollt. Für mich gibt es keinen Platz, an den ich gehöre. Ich komme nirgendwo klar oder man kommt eben mit mir nicht klar.” Die Beziehungen zerbrechen schnell wieder, denn sie dienen ohnehin nicht dem Ausdruck von innerer Fülle, sondern sollen Leere kompensieren und führen dann zur Bestätigung weiterer dunkler Muster: “Ich werde immer nur ausgenutzt. Keiner liebt mich. Sobald ich nicht mehr nützlich bin, lässt man mich fallen.”

Eine zeitlang scheint die Beziehung zu funktionieren, manchmal sogar eine lange Zeit, deshalb sind die Schattenaspekte ohne eine intensive Reflexion so schwer dingfest zu machen. Wer von einer Beziehung zur nächsten springt, wird sich ihrer selten bewusst werden und wieder und wieder das Gleiche erleben. Das Schattenkind bedient die Muster ja mustergültig: Es ist nützlich, es opfert sich auf, es versteckt alles, was negativ wirken könnte, eben um geliebt zu werden. Feinfühlige und sensible Menschen haben bei solchen Beziehungspartnern ein komisches Gefühl. Sie vermissen die Authentizität. Wer ist dieser Mensch eigentlich?, fragen sie sich, der nie die eigene Meinung äußert, der nie einen Wunsch äußert, der immer alles richtig zu machen versucht? Weniger feinfühlige Menschen nutzen so ein Angebot ganz einfach in ihrem Sinne aus. Eine zeitlang lässt sich mit einem aufopferungsvollen Menschen auch leicht und bequem leben.

Und dann kommt es zur inneren Rebellion. Selbstverständlich. Auf das Gefühl, nicht verstanden und nicht gesehen zu werden, sich ständig selbst zu übergehen und auch übergangen zu werden, reagiert die Seele. Sie reagiert auf einem der vielen Wege, die ihr zum Ausdruck ihres Leids zur Verfügung stehen. Psychosomatisch. Provokativ. Sabotierend. Blockierend. Bis die Dinge so schief laufen, dass es zum Streit und zum Bruch kommen muss. Der Glaube des Schattenkindes wurde wieder bedient: “Keiner liebt mich genug, um mich zu akzeptieren, wie ich bin. Ich bin der Liebe nicht wert.”

In Wahrheit erweist sich das Schattenkind der Liebe, die ihm möglicherweise sehr wohl entgegengebracht worden sein mag, als nicht würdig. Es selbst entscheidet sich wieder und wieder für ein unwürdiges Verhalten. Es ist am Ende auch nicht die wahre Liebe wie in “Die Schöne und das Biest”, die den Schatten erlöst. Es ist eher die Liebe aus dem Märchen “Der Froschkönig”, in dem der verzauberte Prinz an die Wand geworfen wird. Wobei die erwachsene Person im Außen, die auf diese Art Grenzen setzt und so ein destruktives Verhalten nicht länger duldet, nur Träger der Initialzündung sein kann, den eigenen inneren Erwachsenen auf den Plan zu rufen. Aber auch das geschieht in der Regel erst in späteren Lebensjahren. Auf weniger fortgeschrittenen Bewusstseinsstufen wird ein Partner durch einen anderen ersetzt, der das Muster besser bedient und die Bühne der Scheinharmonie besser bespielt. Der Verstecker und der, der es auch gar nicht so genau wissen will finden einander. Der Märtyrer und der, der sich am liebsten in allem bedienen lässt und ohnehin nichts zurückzugeben gedenkt. Der ewig Erfolglose und der, der die Fäden auch gerne in der Hand behält und alles unter Kontrolle haben mag. Der Lügner und der, der vor allem Angst hat und sich die Wahrheit, auch die über sich selbst vom Leib halten will, weil er voller Urteil ist. Keiner der Partner in einer solchen Beziehungskonstellation, in der Topf und Deckel aufeinander passen, ist Opfer des Anderen. Es sind beides Täter und Opfer oder – wenn wir die Täter-Opfer-Rhetorik hinter uns lassen wollen, werden wir feststellen, dass es im Topf und unter dem Deckel ordentlich brodelt.

Der überwiegende Teil des Dampfes ist in der Kindheit entstanden, aber jede zum Dampf passende Episode nach dem Ende der Kindheit nährt den Druck und vergrößert ihn. Bis etwas Anderes geschieht. Bis der Deckel abgenommen wird. Und in der Regel kann der Deckel sich nicht selbst vom Topf heben. Vielleicht fliegt er mal unter zu viel Druck durch die Küche, aber solange die Temperatur nicht reguliert wird, solange wird die automatische Reaktion des Kochs sein, schnell einen neuen Deckel auf den Topf zu setzen und ihn möglichst noch fester unten zu halten. Es gibt doch Töpfe mit Klammern, oder nicht?

Aber kommen wir zu dem, was die Temperatur regulieren könnte. Was und wer. Wer die Temperatur reguliert und langfristig eine Balance in unserem Gemüt herstellt, ist der Koch. Wenn wir das Bild auflösen, ist es der innere Erwachsene. Unsere Vernunft. Unser Verstand. (Der wahre Verstand, nicht der, den wir dafür halten mögen.)

In meiner Coaching-Arbeit des Schreibspiels stelle ich fest, dass Klienten sich bis ungefähr Mitte Dreißig schwertun mit ihrem inneren Erwachsenen. Im Alltag – ohne Coaching – beobachte ich dieses Schwertun bis ins hohe Alter der Menschen. Dagegen Menschen im Coaching – und darunter meiner Erfahrung nach ausschließlich Hochsensible übrigens – ab Ende dreißig, fällt der Zugang zu ihren inneren Instanzen leicht. Sie profitieren an Stärke, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, sobald sie den inneren Erwachsenen identifiziert haben. Und es sind Hochsensible, die ihren inneren Erwachsenen leicht ausmachen können, weil HSP sehr leicht einen Zugang zu ihrem Unterbewusstsein finden, es sei denn, sie halten ihn aus bestimmten Gründen, die mit ihren Schatten zu tun haben, blockiert. Ansonsten sorgt ihr inneres Zuhörenkönnen, ihre weibliche Energie für ihre Fähigkeit der tiefen Wahrnehmung. Über die tiefe Wahrnehmung erfolgt ein wahrhaftes Verstehen, nicht nur ihrer Umgebung gegenüber, sondern auch im Hinblick auf ihre eigenen Gefühle. Sie sind darum, meiner Erfahrung nach, anders als normalsensible Menschen, in der Lage, Kontakt zu ihren Gefühlen aufzunehmen, das, was wir den unbewussten Geist oder das innere Kind nennen, und ihnen zuzuhören. Ich nenne es lauschen. Echtes Lauschenkönnen mit freiem Geist ist selten. Das Alter scheint eine Rolle zu spielen, weil mit ihm auch die Bewusstseinsstufe korreliert, auf der sich der Mensch individuell befindet. Wobei ich auch schon Kinder als Klienten hatte, die einen inneren Erwachsenen aufrufen konnten, dessen vernünftige Ansichten und dessen Fähigkeit, Halt und Schutz zu bieten, das biologische Alter der Kinder bei weitem übertroffen hat. Dem inneren Erwachsenen der Kinder, falls wir ihn überhaupt so nennen können und falls wir uns nicht mit der Idee der inneren Weisheit begnügen müssen, sind in der konsequenten Handlungsmöglichkeit im Außen natürlich Grenzen gesetzt.

 

Kinder sind also die Ausnahme. In der Regel beobachte ich aber bei jüngeren Klienten, dass etwas in ihnen – und es entpuppt sich bei näherem Hinsehen ausgerechnet als das innere Kind – gegen ein potenzielles Auftreten einer erwachsenen Instanz rebelliert. Das Phänomen ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu beobachten. Meistens handelt es sich um innere Kinder, die als reale Kinder sehr viel Verantwortung übernehmen mussten. Wenn im Eltern-Kind-Verhältnis die Rollen auf ungesunde Art vertauscht wurden zum Beispiel, oder das Kind sich seine ganze Kindheit lang alleingelassen gefühlt hat, dann gibt der kleine Rebell oder der kleine Wächter im Innern des heutigen Erwachsenen nicht so leicht ab. Dafür hat er viel zu schlechte Erfahrung mit der Unzuverlässigkeit von Erwachsenen gemacht. Sie haben dem Kind mit ihrer Unachtsamkeit und ihrem Egoismus viel zu viel Leid gebracht. Und in diesem Leid hat das innere Kind sich jetzt mühevoll irgendwie eingerichtet, so dass alles so halbwegs läuft, so energiesparend wie möglich auch, so wenig neues Leid produzierend, wie es eben geht und so dass es nur auf einer mittleren Ebene schmerzt. Der Schmerz ist aushaltbar. Erst wenn es richtig weh tut, naja, das könnte dann ein Zeitpunkt sein, an dem eine Veränderung nicht mehr zu vermeiden ist. Dann darf der innere Erwachsene sich eventuell mal vorstellen und sagen, was er überhaupt zu bieten hat.

Bis dahin aber, bis zu diesem nicht mehr erträglichen inneren Konflikt, erlebe ich Frauen und Männer in der Erwartungshaltung der Cinderella, die darauf wartet, dass von Außen gelöst wird, was eigentlich in ihren Händen läge. Der Prinz kann wahlweise ein Partner sein, der Staat, ein Arbeitgeber, der Markt oder eben fatalerweise auch die eigenen Kinder. Alles, was in diesem Wartestadium ausbleibt, erscheint ungerecht. Dass das ausbleibende Lebensglück und der ausbleibende Erfolg, wie auch immer man ihn für sich persönlich definiert, mit den eigenen Glaubenssätzen zu tun haben könnte, dafür kann noch keine Verantwortung übernommen werden. Wie in Dornröschen ist die Zeit dafür eben erst reif, wenn sie reif ist. Und die hundert Jahre sind für jeden Menschen in einem anderen Alter erreicht. Wenn die Zeit aber reif ist und der innere Erwachsene sich ins Bewusstsein holen und aktivieren lässt, ist es bei Hochsensiblen vor allem zunächst der weibliche Teil, das Yin-Bewusstsein, das für das innere Kind präsent ist. Denn die Yin-Energie ist bei Hochsensiblen ohnehin stark.

 

Für das Schattenkind, das sich in Schmerz und Leid und Qual und Irritation und Angst und Abwehr in unserem Leben zeigt, ist jetzt eine Instanz in uns präsent, die unserer Vernunft entspricht und die Verantwortung übernimmt. Zunächst im reinen Gewahrsein. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Gefühle, indem wir sie nicht mehr auf Andere projizieren und Andere für sie verantwortlich machen, sondern als zu uns gehörig akzeptieren. Wir erkennen vielleicht im Anderen den Auslöser eines Gefühls, aber wir erkennen die Ursache für ein Gefühl in uns. Ohne es benennen und analysieren zu müssen, können wir mit purer Vernunft sagen: “Das hat jetzt mit mir zu tun, was ich gerade fühle.” Wenn wir weitergehen wollen, können wir die Muster reflektieren und über den Prozess der Bewusstwerdung können wir eine Erfahrung nach und nach integrieren. So weit müssen wir aber nicht gehen und schon gar nicht ohne Unterstützung.

Was wir für uns selbst tun können, indem wir zur Selbstverantwortung bereit sind, ist, mit unserem inneren Erwachsenen bei unserem inneren Kind zu sein, mit unserer Wahrnehmung bei unserem Gefühl, wie liebende Eltern es tun (oder es idealerweise tun sollten), wenn es ihrem Kind nicht gut geht. So gelangen wir nach und nach dahin, Licht in die Schatten zu bringen und das Schattenkind von seiner Last zu befreien. Wir befreien in Wahrheit das Sonnenkind, unsere innere Sonne, die so hell strahlt, dass auch die Schatten Anderer in ihrem Licht verblassen. Zumindest für uns und in unserer Wahrnehmung. Ein in dieser Weise präsenter Mensch ist ein Mensch, dessen Schatten dann nicht mehr mit den Schatten Anderer kommuniziert. Die Schatten sind transzendiert worden und als Weisheit integriert. Jetzt wird auch klar, dass es in Wahrheit nicht zwei Kinder sind, die in uns leben, nicht ein Schattenkind, das verschwinden und ein Sonnenkind, das bleiben soll. Sondern dass es nur ein Kind ist, das sich verwandelt. Die Verwandlung ist die Befreiung des Sonnenkindes von den Schatten, die es gefangen gehalten haben.

Wir empfinden so einen Menschen als urteilslos und friedlich und achtsam. Manchmal allerdings ärgert unser Sonnenkind auch gerade die Anderen, weil die eigenen Schatten noch mehr schmerzen, wenn im Beobachten dessen, was theoretisch möglich wäre, jener Konflikt im Innern entsteht, den wir dann als Neid wahrnehmen können. Er führt immerhin manchmal in die Veränderung und zum Verlassen der Komfortzone. Dann, wenn die Zeit reif ist eben.

Ein erlöstes Schattenkind ist ein Sonnenkind. Das verwandelte Schattenkind in diesem Beispiel wird als Sonnenkind entweder seinen Platz unter Gleichgesinnten gefunden haben, wobei es zugleich akzeptiert, dass Beziehungen wie alles im Leben dem Wandel unterliegen und keine Ewigkeit in ihnen liegen kann. Manchmal ja. Aber meistens nein. Oder es hat sich glücklich in der inneren Freiheit eingerichtet, die ihm das Alleinsein für die eigene Entwicklung bietet, in der der Geist nicht von den Konventionen, Traditionen, Überzeugungen, Dogmen, Ideologien, Vorbildern und Mustern Anderer gelenkt wird.

Solange noch nicht alle Schatten erhellt wurden, existieren die beiden kindlichen Energien nebeneinander. Und wir werden nie alle Schatten erhellt haben. Sie existieren nicht gleichberechtigt, aber gleichwürdig.

Das Schattenkind ist unserer Liebe und Aufmerksamkeit so würdig wie das Sonnenkind. Und umgekehrt. Denn wer oder was im täglichen Einerlei aus Stress und Routine und Überlastung Aufmerksamkeit so oft schmerzlich entbehrt, ist interessanterweise das Sonnenkind. Wer von uns Erwachsenen ist sich seiner Ressourcen und seiner Bedürfnisse, um sie zu nähren, schon gänzlich bewusst?

Im Schreibspiel lade ich meine Klienten zunächst ein, dieses Sonnenkind und seine Ressourcen als erstes kennenzulernen. Und zwar sehr konkret, im eigenen Alltag und nicht etwa abstrakt als Idee oder mit theoretischen Imaginationsübungen.

Wenn der Kontakt auf diese Weise hergestellt ist zwischen dem inneren Kind und dem inneren Erwachsenen, genau wie er zuvor hergestellt wurde zwischen den beiden Teilen des inneren Elternpaars, kann das innere Kind sich in sein erlöstes Wesen hinein entfalten und zeigen. Dann sind Glück und Freude und Zufriedenheit seine Grundkonstitution. Von ihm wird ein Gefühl ausgehen, dass alles in Ordnung ist, wie es ist. Dieses Gefühl wird übrigens von unserer Yin-Energie aufgenommen. Wir können es mit einem Anker versehen, verankern mit einem Song, einem Duft, einem Gegenstand, einer Geste. Wir können auf dieses Gefühl meditieren, um es noch besser wahrzunehmen. Wir sind in solchen Momenten eins mit uns, identisch mit uns selbst, wenn unser Verstand unserem Gefühl wahrhaft lauschen kann.

Und es lohnt sich. Vom erlösten inneren Kind gehen neue Ideen aus. Aus dieser Quelle stammt alles, was uns inspiriert, unser Leben ganz in unserem Sinne zu leben. Wenn wir dazu alte Wege verlassen müssen, kommt der Drang dazu genau von hier, von unserem inspirierten und inspirierenden inneren Kind. Es ist unsere Quelle der Kreativität!  Und wir sind kreativ, wenn wir mit stillem Verstand lauschen, was sie uns anzubieten hat. Diese Kreativität lässt uns im Leben das Potenzial zur Verwirklichung von Schönheit und zum Wachstum sehen, falls wir nicht nur reines Beobachten und Verstehen sein wollen. Die Kreativität liegt nach dem Verstehen.

Beziehungen dienen dem erlösten inneren Kind zum Ausleben von Freundschaft und Zugewandtheit und Liebe. Aber das innere Kind, das unter der Obhut des inneren Erwachsenen steht, steht auch der Veränderung in einer Beziehung gelassen gegenüber. Trennungen durchläuft es in angemessener Trauer, ohne sich zu betäuben, indem das Gefühl von Traurigkeit seinen berechtigten Platz und Raum in der eigenen Wahrnehmung eingeräumt bekommt. Es kann aber auch sein, dass wir unter unserer eigenen Präsenz gänzlich ruhig und unbewegt durch die Trennung gehen, uns liebevoll verabschieden können, weil wir den Prozess gänzlich verstehen und damit akzeptieren können. In der Präsenz unseres liebevollen Verstandes, unserer Yin-Energie, muss sich das innere Kind nicht fürchten zu fühlen. Die innere Mutter ist da und nimmt wahr und bezeugt das Gefühl, so wie es im Moment ebenfalls einfach da ist und im Prozess des Wahrnehmens löst es sich auf. Wird die Beziehung danach reflektiert, kann auch eine als schmerzvoll wahrgenommene Erfahrung verstanden und das Leid so gemildert, vielleicht sogar geheilt und überwunden werden. Yin hilft dem inneren Kind, die Geschenke zu sehen, die in der Beziehung (trotz allem) gemacht wurden.

Klienten erzählen manchmal sie fühlten sich, als sei der Frühling in ihnen eingezogen oder als seien sie innerlich in ihrem Kern neu geboren, wenn sie einen nachhaltigen Kontakt zu ihrem inneren Kind herstellen konnten. Dieses innere Kind, das seine Sonne leben darf, weil es täglich von uns Geschenke erhält, erscheint der Welt nicht selten wie jemand, der ganz leicht und offen auf Andere zugehen und Kontakt herstellen kann. Wir sprechen dann von Resonanz zwischen zwei Menschen und wenn Resonanz die Schwingung unserer Gefühle ist, sind es – wenn es funkt – zwei innere Kinder, die miteinander kommunizieren.

Ich kenne kein glückliches Kind und auch kein glückliches inneres, bei dem Poesie und Wunder nicht Teil seiner Alltagserfahrung sind und das Funken zwischen zwei Menschen gehört für mich dazu. Keine Albernheiten, nichts Esoterisches, sondern das Bemerken von Schönheit im Alltäglichen, in den Menschen, den Tieren, den Pflanzen, der Kunst und das Bemerken von Synchronizität, über die das innere Kind jedes Mal staunen kann, statt es als schnöden Zufall abzutun und sich der Freude selbst zu berauben.

Das Erzählen unter dem Einfluss eines erlösten inneren Kindes ist humorvoll und lebendig. Auch das schafft Verbindung. Selbst kritische Kommentare, die zur Abgrenzung gedacht sind, fallen unter Humor und Schalk weniger verletzend aus. Wie ein weiser Narr mag so jemand ein Provokateur sein, das aber jetzt in den Grenzen, mit denen er gerade noch durchkommt. Die Energie ist jetzt verbindend und nicht mehr trennend. Aber er wird sich auch zu entschuldigen wissen, falls er doch über die Stränge schlagen sollte, denn in der Verbindung zwischen dem inneren Erwachsenen und dem inneren Kind liegt jene Souveränität, die er braucht, um auf elegante Art Fehler zu machen.

So ein erlöstes inneres Kind führt andere in die Freiheit. Es ist stärkend in der Welt unterwegs, indem es mit Humor und Lachen starre Strukturen aufbricht und festgefahrene Muster ins Wanken bringt, aber auch ermutigt, Neues zu wagen. Es ist pure Lebendigkeit, die sich in Freude über sein Menschsein äußert und in Freude an den Mitmenschen.

Das also ist aus dem Rebellen geworden, der unangenehm auffallen musste und eine Energie des Widerstands zur Schau trug. Das innere Kind, wenn es erlöst ist, verlangt nicht selten nach einem Weg, seine Individualität kunstvoll und künstlerisch zum Ausdruck bringen zu dürfen. Klienten beginnen in der Nachfolge zu ihrem Schreibspiel oft ein neues Hobby oder entdecken lange vergessen geglaubte Talente neu und beleben sie wieder, so dass sie sich von ihnen belebt fühlen. Sie fühlen sich frei zu tun, was ihnen gut tut und was sie ausdrückt. Es ist das innere Kind, dass sich in der Obhut einer Instanz voll liebevoller Vernunft frei fühlt. Freiheit ist ein Wert, der vom erlösten inneren Kind hochgehalten wird. Es will jetzt zu einer Gemeinschaft gehören, in der es verstanden wird und andere versteht, so dass Liebe und Freiheit einander nicht länger ausschließen müssen. Das innere Kind in seiner Sonne wird immer danach drängen, sich zeigen zu dürfen. So ein Mensch wird sich nur einer Gemeinschaft anschließen, wenn er dort er selbst sein kann. Sollte sich so eine Gemeinschaft nicht finden lassen, bleibt er lieber allein, aber ohne sich einsam zu fühlen. Es ist seine freie Wahl und er weiß, dass die Freiheit, seine Essenz zu leben, das Wichtigste ist, wichtiger als die Beziehung zu Menschen. Es muss nicht mehr auf Teufel komm raus passen. Das innere Kind wird sich nicht mehr verbiegen und es wird jedes Verbiegen und jede Imitation ablehnen, wo es doch so viele Facetten zu bieten hat. Menschen, die den Frühling in sich spüren durch den Kontakt zu ihrem wahren Wesen können der Aussage eines Kindes, es könne grundlos fröhlich sein, lächelndes Verständnis entgegenbringen. Solche Erwachsenen werden zustimmen und werden sagen: “Ich kann das auch.”

Aber das innere Kind wirbelt nicht nur herum wie ein Berserker der Freude. Es behält auch seine kooperative Kompetenz, seine warnenden und mahnenden Wesenszüge. In der erlösten Form bedient es sich aber nicht mehr der Blockade, der Sabotage und der Kritiklust. In der erlösten Form erhalten wir von unserem Wächter ein leises Gefühl oder eine Ahnung, wie ein innerliches Signal, ein “Achtung, hier braucht etwas deine Aufmerksamkeit.” Dann sind wir mit unserer Präsenz aufgefordert, genauer hinzuschauen, was sich gerade um uns herum oder in unserem Inneren abspielt. Wir sollten die letzten Worte unseres Gegenübers nochmal vorbeiziehen lassen, auf die Gesten und auf die Mimik achten, die Energie wahrnehmen, die Körperhaltung beobachten. Wir sollten hineinspüren in uns selbst, wie es uns gerade geht. Wir sollten die Arbeit, die wir gerade abgeben wollen oder den Vertrag, den wir eben unterschreiben wollen, lieber noch mal durchgehen oder das Haus, das wir im Begriff sind zu kaufen, noch einmal begehen, vielleicht sogar besser zusammen mit einem Gutachter. Möglicherweise wurde von unserem bewussten Verstand etwas übersehen, das von unserem unbewussten Geist durchaus registriert wurde. Der Wächter wird uns informieren, vielleicht mit einem sanften Kribbeln, einem Ziehen oder einfach nur einem inneren Gefühl, einem Ahnen oder einer inneren Stimme, einem plötzlichen Gedanken.

Der Kritiker wird uns jetzt der Unterscheidung dienen. Er nörgelt weder an uns noch an Anderen herum, aber er kommuniziert, wann sein Feingefühl verletzt wurde, wann seine Geduld droht, überstrapaziert zu werden, wann eine Situation sich in eine Richtung entwickelt, dass die Grenze des für ihn Erträglichen überschritten werden könnte oder bereits überschritten wurde. Er macht auf Muster aufmerksam, die uns oder auch Andere betreffen und gibt Vorschläge, wie eine Situation würdevoll zu lösen sein könnte: mit Humor, mit liebevollem Verständnis, mit Rückzug, mit einem klaren Grenzensetzen oder mit einer kreativen Mischung aus allem. Das innere Kind, das sich von einem inneren Erwachsenen unterstützt fühlt, muss nicht aufbrausend werden, und es wird selten die Fassung verlieren, um seine Integrität und Würde zu wahren. Und doch kann Zorn, kann Ruppigkeit und kann drastische Klarheit als konstruktive Aggression seinen oder ihren Platz haben, stets ohne Andere oder sich selbst zu verletzen.

Ein erlöstes inneres Kind, das sich geliebt fühlt, wird uns die passende Idee zukommen lassen, wann immer wir eine brauchen und bereit sind, nach innen zu lauschen. Es ist, als würde das Universum über dieses innere Kind zu uns sprechen, und es tut es auf eine ganz und gar weltliche Weise:

Wiederholungen von Ereignissen zum Beispiel sprechen zu uns, sobald wir bereit sind, zuzuhören. Ein Thema, das Aufmerksamkeit braucht, wird uns so oft unterkommen, bis wir bemerken: “Das ist mir jetzt schon so und so oft passiert.” Ab diesem Moment des Bemerkens sind wir mit uns selbst im Gespräch. Wenn wir dann weitermachen und uns der Reflexion dieser Wahrnehmung widmen, finden wir heraus, worum es in der Tiefe des Phänomens geht und es ist das innere Kind, das schon lange darüber Bescheid weiß. Indem wir die Verbindung herstellen, gelangt das Wissen vom unbewussten Geist in unseren bewussten Verstand und wir können anfangen an uns zu arbeiten, können die Komfortzone verlassen, können die Perspektive ändern oder gleich unser Leben. Je nachdem, was eben dran ist.

Das innere Kind mag auch über Träume oder über Zeichen zu uns sprechen. Das, was wir als Zeichen deuten mögen, materialisiert sich natürlich nicht für uns, sondern es ist vorher schon da. Unser unbewusster Geist aber lenkt unseren Blick hin zu dem, worum es gerade für uns geht. Das Wetter zum Beispiel. Das Wetter ist, wie es ist. Es verändert sich nicht extra für uns. Und doch spricht das innere Kind über das Wetter zu uns, indem es gerade das Wetter auf eine bestimmte Art wahrnimmt, die nur mit uns zu tun hat. Aus Literatur und Film kennen wir das Stilmittel der korrespondierenden Atmosphäre. Die dunklen Wolken, die Unheil ankündigen. Das Regenwetter, das den inneren Zustand des Protagonisten illustriert und den Leser oder Zuschauer mitfühlen lässt, was der Protagonist fühlt. Das Abendrot am Filmende. Der Cowboy, der ohne einen Dank abzuwarten in den Sonnenuntergang reitet. Wenn an einem sehr traurigen Tag plötzlich das Grau aufreißt und wir uns von dem Sonnenstrahl, der uns trifft, getröstet fühlen, war es die Sprache des inneren Kindes, das uns dieses Zeichen geschickt hat, dass alles gut ist, wie es ist. Es ist auch das innere Kind, das das Grau als Zeit für Gemütlichkeit und Liebe deutet und kalte Herbsttage mit Kaminfeuer und Bratäpfeln assoziiert. Und es ist das innere Kind, das Angst vor dem Frühling hat und mit Allergie antwortet. Entgegen einer unter Hochsensiblen weit verbreiteten Auffassung also, über das Wetter zu sprechen sei überflüssig und langweilig, werden wir feststellen, dass es kaum etwas Aufschlussreicheres gibt, als einem Menschen zuzuhören, wie er über das Wetter spricht.

Resonanz und Synchronizität ist genau das Ding unseres inneren Kindes. Unser unbewusster Geist produziert über unsere Gefühle eine Resonanz in uns, bringt unsere Energie in eine bestimmte Schwingung, und per Synchronizität macht jener unbewusste Geist uns auf das aufmerksam, was zu unserer momentanen Fokussierung passt. So tritt an uns heran, was die Resonanz angezogen hat. In Wirklichkeit aber treten wir an das heran, wohin unsere Resonanz uns lenkt. Passt uns offenkundig nicht, was an uns herantritt – oder an was wir unbewusst herangetreten sind – und wir erleben eine negative Resonanz, eine Abstoßung zum Geschehen, ist das Beste, das innere Kind zu kontaktieren und zu fragen: Was bitte ist hier los? Mit beidem haben wir es dann zu tun: Erst mit dem Schattenkind, das uns erzählt, wie es ihm geht, vielleicht, woran es sich da gerade ganz unangenehm erinnert fühlt. Das gibt uns einen Hinweis darauf, um welches Thema es sich dreht, das nach Aufmerksamkeit und Heilung verlangt. Und danach das Sonnenkind, das uns darüber informiert, wie es sich stattdessen gerne fühlen möchte und was es dazu braucht.

Mit mir persönlich spricht mein inneres Kind vor allem über Texte. Der Klassiker in Sachen Resonanz und Synchronizität. Das richtige Buch, der richtige Artikel, ein exakt passender Kommentar, Songtexte, Plakate… das innere Kind lässt sich ziemlich viel einfallen, um mich zu unterstützen, privat und in meiner Arbeit. Und so sprechen Texte auch auf einer tieferen Ebene zu mir, auf der Ebene der Subtexte. Es ist mein unbewusster Geist, der mir beim Entschlüsseln hilft. Ich habe nichts, absolut nichts weiter zu tun, als zuzuhören. Und so entstehen dann auch neue Texte, gerade so wie dieser hier.

Über die Autorin:

Der Artikel wird in den Communities „Eulennest“ auf google+ und „Hochsensibilität als höchste Form von Intelligenz“ auf Facebook diskutiert. Für die Facebookgruppe braucht es bei Interesse bitte eine PN an die Autorin.

Zum Artikel Hochsensibilität und Magie: Das innere Liebespaar.

Posted on 17. Februar 2017 in Hochsensibilität im Alltag

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