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Category Archive for: Märchenmeditationen

Der treue Johannes – Märchenmeditation

Das Märchen “Der treue Johannes” liest sich als Märchen der Erlösung zum sechsten Dreieck. Hier geht es um das Erreichen der Balance zwischen Zweifel und Illusion. Es ist das liebende Vertrauen, das auf Treue basiert, auf dem Erfahrungsvertrauen also des eigenen Gehaltenseins in den Händen einer höheren Macht. Es geht um die Medialität, die in…

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Rapunzel – Märchenmeditation

  „Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich schon lange vergeblich ein Kind.“ Am Anfang des Märchens wird atmosphärisch das Thema skizziert: Dem vergeblichen Warten (Passivpol) auf ein Kind, das innere Leere verursacht, steht ein prächtiger Garten gegenüber (Dreiecksfläche; Innerlichkeit).             Mangel und Fülle. Im Bild…

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Märchenmeditation: Von dem Fischer und seiner Frau

Ein Mann und eine Frau wohnen zusammen in einem alten Topf. Es handelt sich um einen Nachttopf. Im Mundartoriginal heißt es „Pisspott“. Der Eingang des Märchens ruft das Bild von Mangel auf. Es mangelt an Raum, an Schönheit, an Sauberkeit. „Es ist eklig und stinkt“, sagt die Frau über ihre Wohnung. Erwartungsgemäß. Der Mann sagt…

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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren – Märchenmeditation

Weshalb dieses Märchen nicht den Titel “Das Glückskind” trägt, ist mir rätselhaft. Und ich finde die Titelgebung auch irreführend. Der Teufel ist nur ein Helfer, aber er ist nicht der Held des Märchens. Der Held des Märchens ist ein Junge, der einer armen Frau geboren wird und bei seiner Geburt “eine Glückshaut umhatte”. Dem Kind…

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Schneeweißchen und Rosenrot – Märchenmeditation

Schneeweißchen und Rosenrot kann für meine Begriffe als Schlüsselmärchen zum Dreieck der Selbstwertproblematik gelesen werden. Wenn Aschenputtel mit seiner Herabsetzung des eigenen Wertes den Passivpol zur Selbstwertunsicherheit besetzt und Das tapfere Schneiderlein mit seiner Selbstüberhöhung den Aktivpol, dann erzählt das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot uns davon, wie der Narzissmus und sein passiver Gegenpol überwunden werden…

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Die Sterntaler – Märchenmeditation

Das Märchen “Die Sterntaler” könnte, so scheint es mir, als das Herzstück der Grimms-Märchen gelesen werden. Es ist kurz genug, dass man es auswendig lernen und als alternativen Gedanken einsetzen könnte, um all die negativen Gedanken zu stoppen, die uns in die Leere hineinziehen wollen, in den Verlust, in den Rückzug, in die Einsamkeit und…

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Der Eisenofen – Märchenmeditation

So, wie wir die Märchen bisher analysiert haben*, findet sich das komplette aristotelische Abbildungsschema für die Entwicklung einer Figur im einzelnen Märchen verwirklicht. Für das vierte Drama-Dreieck, dem wir innerhalb der Darstellungsreihe das Thema (Selbst)Vertrauen und (Selbst)Liebe zugeordnet hatten, wurde bisher anhand des Märchens “Der Froschkönig” betrachtet. Man könnte die Märchen aber auch so lesen,…

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Märchenmeditation: Warum der Schlaf in Wahrheit gut war.

Es war einmal… und das war ich, eine Rose zuerst, zart und fein und lieblich. Ich war ein Wunschkind. Sehr gewünscht. Man munkelt, meine endliche Zeugung habe mit einem Frosch zu tun. Er sei der Königin im Badeteich begegnet, heißt es, aber was eben so alles geredet wird. Vor allem, wenn der gute Ruf ihrer…

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Märchenmeditation: Wo die Federn fliegen

Es war einmal, und das war ich, die, die sie später die Pechmarie nannten, viel später, als das Alles längst vorbei war und die Leute, vielleicht weil das so in ihrer Natur liegt, noch immer über das Pech redeten, das an mir haftete und das einfach nicht abgehen wollte. Ich glaube, viel mehr als über…

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Märchenmeditation: Wie das mit dem Froschkönig war und warum ich nicht anders konnte.

  Illustration: Christiane Rösch Es war einmal… und das war ich, die Königstochter. Des Königs Jüngste. Schön und alles, aber das tut nichts zur Sache, wenn ich daran denke, wie es gewesen ist. Ich weiß nicht, ob die Sache anders ausgegangen wäre, wäre ich weniger schön gewesen. Die Sonne selbst soll sich gewundert haben, heißt…

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