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Wer und für wen…

Entwicklung

Ein Zufallsfund

Als ich vor Jahren begonnen hatte, das Schreibspiel zu entwickeln, war mir noch gar nicht klar gewesen, dass ich begonnen hatte, das Schreibspiel zu entwickeln. Nach mehreren Jahren, in denen ich selbst kreativ geschrieben und Erwachsenengruppen im kreativen Schreiben unterrichtet hatte, hatte ich während meines Literaturstudiums und quasi als Ausgleich dazu, einfach etwas begonnen, das mir entsprach: zu schreiben und dabei nicht zu arbeiten, sondern zu spielen, und meine Mitspieler waren Kinder. Kinder, stellte ich fest, konnten sich für den Prozess begeistern, wie ich es tat, während Erwachsene mich nach Ergebnissen fragten: Was kommt denn heraus? Wie viel bringt es dir denn ein? Was bringt es mir denn? Das sind Erwachsenenfragen, während Kinder die Freude an der Arbeit zelebrieren, nein eigentlich die am Spiel, die am Staunen, am Spazierengehen in der Fantasie. Sie wollen zuallererst schreiben und erzählen und erfinden. Selbst wenn sie ein fertiges Buch durchaus zu schätzen wissen, kommt es ihnen auf das gemeinsame Erlebnis an, auf den Prozess des Erfindens. Das Sein in Gemeinsamkeit aber und dabei das Schöpferische, ist ihnen das Wichtigste.

Beginn des Schreibspiels

Die Begeisterung der Kinder reichte mir aus, das Spiel auszubauen, es komplexer werden zu lassen und es nach meinem literaturwissenschaftlichen Magister mit einer Ausbildung zur Schreibtherapeutin außerhalb der Heilkunde auf eine höhere Ebene zu stellen. Ich hatte zwischenzeitlich erkannt, dass bereits das kreative Schreiben eine therapeutische, das heißt in diesem Fall beruhigende, entspannende, auch heilende Wirkung auf die schreibenden Kinder hatte. Sie schrieben sich Kummer von der Seele, teilten Leid und Freude mit, assoziierten Episoden aus ihrer Erinnerung anhand von Stichworten und Bildern, blickten hinter die Dinge und fanden Lösungen für Probleme während sie erzählten. Die Schreibtherapeutenausbildung versorgte mich mit dem nötigen Instrumentarium, die bisherige Erfahrung zu systematisieren und methodisch auszubauen. Hier arbeiteten wir noch mit zwei Stiften und einem Collegeblock, den wir uns über den Tisch hin und her schoben.

Illustration: Martina Danneberg

Das neue Schreibspiel

Das Schreibspiel, wie ich es jetzt konzipiert habe, ist eine Weiterentwicklung aus dem Collegeblock und den zwei Stiften. Es wurde inspiriert aus meiner Arbeit in der Vielfühler-Lounge. Während ich dort täglich das Forum moderierte, nahm ich wahr, wie vor allem hochsensible Menschen in der Schriftlichkeit Räume für sich eröffneten, die ihnen im verbalen Austausch nicht zur Verfügung zu stehen schienen. In die Moderation der Beiträge ließ ich nach und nach Fragen einfließen, um die Mitglieder der Vielfühler-Lounge in ihren Selbsterkenntnisprozessen zu unterstützen und zu stärken. Die Gesprächsverläufe und Rückmeldungen motivierten mich zu der jetzigen Form des Schreibspiels. Heute arbeite ich ausschließlich mit Hochsensiblen und stelle fest, dass die Schriftlichkeit ihnen den Zugang zu ihren unbewussten Mustern ermöglicht. Sie beschreiben die Arbeit im Schreibspiel „wie ein lebendiges Tagebuch“ und finden sehr leicht ihren individuellen Zugang zu ihren inneren Instanzen. Das Spiel ist zusätzlich inspiriert von der Assoziationsmethode C. G. Jungs, dem aristotelischen Spannungsbogen und der idiolektischen Gesprächsführung nach A. D. Jonas, unter Verwendung der clean-language nach David Grove. Hier geht es zu einem Muster-Schreibspiel mit dem Thema „Humor und Souveränität“.

Ziel des Spiels

…ist es, die Lösungen aufzudecken, die ein als problematisch empfundenes Phänomen so oft schon mit sich führt. Daher sind alle Phänomene relevant, die für ein Coaching geeignet sind. Mein Themenschwerpunkt ist die Arbeit am inneren Erwachsenen bevor ich mich mit meinen Klienten dem inneren Kind zuwende. Ziel der Arbeit ist es, den inneren Erwachsenen so zu stärken, dass das innere Kind sich mit all seinen Facetten wirklich anvertrauen kann. Auf diesem Weg entsteht Selbstvertrauen, jenes Vertrauen in das eigene Selbst, das den Menschen durch die Verbindung aus innerem Mann, innerer Frau und innerem Kind handlungsfähig und stark macht.

In der bisherigen Arbeit durfte ich begeisterte Zeugin dessen werden, dass innere Kinder erwachsener, vor allem hochsensibler Menschen, sich an diesem geschützten Raum voller Zeit, dem Spielcharakter und der unbeschwerten Vorgehensweise erfreuen konnten. Dabei kamen Themen von Beziehungsphänomenen über die Lebensplanung bis zu Problemen am Arbeitsplatz an den neuen Schreibort und wurden bisher immer im Sinne des zuvor definierten persönlichen Ziels gelöst.


Kurzvita

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Foto: www.kuehnapfel-fotografie.de

 

Zusammenfassung bis 2006

Abitur,

Ausbildung zur Fremdsprachenassistentin,

Berufstätigkeit in Assistenz und Marketing,

nebenberufliches BWL Studium, 7 Semester,

Selbstständigkeit als Marketingberaterin für Existenzgründer,

…und dann ging’s erst los…

ab 2006
kreatives Schreiben mit Erwachsenen und Jugendlichen in Bonn und Winterscheid

ab 2009

kreatives Schreiben mit Kindern in Augsburg und Potsdam

ab 2012
freie Autorin mit Veröffentlichungen vor allem für Kinder

Juni 2012

Magister in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg

Oktober 2013

Schreibtherapeutin außerhalb der Heilkunde am IEK Berlin

ab 2014

Schreibort und Schreibspiel in Potsdam

2015 – 2016

Erzähltherapeutisches Arbeiten mit afghanischen und syrischen Kindern einer Erst-Aufnahme-Stelle für geflüchtete Menschen in Berlin

Mai bis August 2016

Autorin zum Thema Hochsensibilität in der

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Online-Magazin und Mitgliederbereich für Hochsensible

 

ab August 2016
„Das neue Schreibspiel“,

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Moderatorin der Community für Hochsensible „Das Eulennest“.

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Launch des Blogs zum Thema Hochsensibilität auf www.schreibspiel.net/blog

 

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Gründung einer weiteren Community zur gemeinsamen Entdeckung und Erforschung des höchsten Potenzials der Hochsensibilität.

 

 

 


 

Autorin

Meine Kinderbücher entstanden häufig gemeinsam mit Kindern oder inspiriert von ihnen, von ihren Geschichten, ihren Sorgen, ihren Erfolgen, ihren gemeisterten Ängsten und entwickelten Stärken, von ihren Lösungen, die sie für sich finden, das Leben zu meistern.

lebensteilchen

 

jarne
windindenhaaren
yasmineundpaula
aschenputtel
herberte
loewe
cinderella

14HSPBuch

„Lernen, für sich selbst zu sorgen“.

Hochsensibilität gibt es auf zwei Arten (und in jeder Spielart zwischen den Polen, die ich jetzt beschreibe): der unerkannten und unerlösten im Minuspol und der erkannten und erlösten im Pluspol. Dazwischen ist jede Variante erfahrbar, ganz wie ein Regler, den man zwischen „heiß“ und „kalt“ auf jede beliebige Temperatur einstellen kann. In der unerlösten Variante leben Menschen aus dem Gleichgewicht geraten. Sie haben kein Gefühl für sich, wissen nicht, was ihnen gut tut und sorgen nicht mit dem Herzen für sich, wissen nicht, mit welcher Umgebung sie in Resonanz stehen und mich welcher nicht, welchem Wunsch anderer sie mit Freude nachgeben und wozu sie Abstand einnehmen möchten und dürfen. Die erlöste Variante lässt den Menschen in Verbindung stehen mit seiner inneren Weisheit, die ihm Bescheid gibt über sein eigenes höchstes Wohl und das der Anderen. So ein Mensch kann liebevolles Verständnis walten lassen oder mitfühlenden Abstand einnehmen. Er erkennt mit einem Blick, der auch ein Gefühl oder ein Zuhören oder ein inneres Wissen sein kann, was gebraucht wird, für sich selbst und für Andere. Dieses Buch spricht mit 26 Stimmen, die sich auf Hochsensibilität spezialisiert haben, über die Ausbildung dieser Fähigkeit zu ihrer bestmöglichen Entfaltung. Mein Beitrag im Buch ist der, zu beleuchten, wie Kinder gestärkt und unterstützt werden können, die Gabe der Hochsensiblität, die so viele von ihnen in sich tragen, bestmöglich zu entwickeln und ins innere Gleichgewicht zurück zu finden, wenn es einmal verloren gegangen sein sollte.

Das Schreibspiel

Vom Vorteil der Schriftlichkeit

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Zeit

Das Schreibspiel findet ausschließlich schriftlich statt, was dir vor allem ZEIT verschafft. In einem von uns beiden gemeinsam bearbeiteten Dokument stelle ich dir meine Fragen. Du hast Zeit, diese Fragen auf dich wirken zu lassen. Du kannst deine Antworten tief in dir finden, was im Schreiben besonders gut gelingt, und du kannst dir dazu wiederum Zeit lassen. Das Dokument gehört dir und du kannst es jederzeit aufsuchen, wann immer du möchtest. So wird es zu deinem eigenen SCHREIBORT. Gerade weil so viel Zeit und Ruhe zur Verfügung steht, ist es möglich, jedes Detail zu beachten. Ich muss über nichts hinweggehen, weil die Zeit nicht reichen würde oder weil wir uns sonst verheddern würden. Die Zeit reicht immer und wir verheddern uns nie (selbst dann nicht, wenn es mal so aussehen sollte), aber es wird alles bearbeitet, was der Erlösung dient.

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Worte, die bleiben

Das ist der zweite Vorteil: Die Worte sind nicht, wie in einem Dialogcoaching, flüchtig, sondern sie BLEIBEN. Du kannst sie wieder und wieder auf dich wirken lassen und weitere Details entdecken, weil die Worte an ihrem Ort bleiben für dich. Vor allem kannst du später deine Entwicklung noch einmal nachvollziehen und dich von dir selbst beeindrucken lassen. Und wirst beeindruckt sein. Wenn du am Ende des Schreibspiels die erste Seite noch einmal liest, wirst du das Wort Metamorphose denken. Ich glaube schon. Ich habe es schon oft von Klienten gehört. Metamorphose und Transformation sind die beiden Begriffe, die oft verwendet werden zur Beschreibung dieser Entwicklung, die das Schreibspiel einleitet.

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Die Kraft arbeitet für dich

Als dritter Vorteil liegt in der Schriftlichkeit ein SCHUTZ und eine KRAFT zugleich. Im Schreiben gibt deine Psyche nichts frei, was sie jetzt nicht verarbeiten könnte. Zugleich wird das, was erarbeitet wurde, werden die Ressourcen, die ans Licht geholt wurden, bereits im Prozess integriert. Die Kraft deiner offen gelegten Ressourcen kann aus dem Unterbewusstsein heraus für dich weiterarbeiten – und sie tut es auch, du wirst sehen! Für mich ist das vielleicht die größte Kraft in der SCHÖNHEIT der Schriftlichkeit.

Vorgehen

Wieder in Kontakt kommen mit sich

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Die eigene Weisheit entdecken

Ich stelle eine Eingangsfrage, die lautet etwa: „Worum geht es bei dir gerade und was möchtest du, was stattdessen geschieht?“ So wird zunächst dein Ziel definiert. Das ist dein Auftrag an mich. Dieser erste Fragenkomplex erstreckt sich über mehrere Seiten, denn wenn du geantwortet hast, frage ich weiter. Ich frage nach den Details deiner Antwort, achte dabei auf den Subtext und „höre ganz genau zu“, was bedeutet: Ich lese auch zwischen den Zeilen und folge meiner Intuition (ich bin schließlich selbst hochsensibel). Manchmal lesen sich die Texte ganz grandios glatt und wohlformuliert, aber in mir klingelt eine kleine Glocke, die mir glücklicherweise auch sagt, wonach ich fragen muss. Und dann frage ich, das mache ich dann einfach, und die Klienten schreiben als nächstes: „Wow, wie hast du das herausgefunden? Das stimmt. In Wirklichkeit fühlt es sich an, wie…“ Und dann sind wir im Gespräch. Du mit mir, aber auch du mit dir selbst. Genau dann bist du es.

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Die Instanz, die zuhört

Die Arbeit läuft über fünf Fragenkomplexe und folgt dem aristotelischen Spannungsbogen. Es geht ums Erzählen. Ich bin Literaturwissenschaftlerin, Schreibtherapeutin und hochsensibel. In dieser Kombination und Reihenfolge. Oder vielleicht auch umgekehrt. In beiden Ausbildungsrichtungen bin ich mit den verschiedenen philosophischen, psychologischen und spirituellen Denkrichtungen und Modellen in Kontakt gekommen – es gibt keine kanonisierten Werke der Weltliteratur, die nicht die menschliche Psyche und ihre Abgründe und Tiefen behandeln würden! – aber in der Hauptsache geht es mir um den Ansatz, den auch C. G. Jung vertreten hat: Das Leben wird von uns selbst erzählt, indem wir es leben, wie wir es leben möchten. Indem wir über unsere Existenz ausdrücken, wer wir wahrhaft sind, bringen wir nach und nach unsere Existenz mit unserer Essenz in Übereinstimmung. Das, übrigens, ist der Grundgedanke des Existenzialismus, wie ihn Jean-Paul Sartre vertrat, weshalb der Existenzialismus in Wahrheit eine Form des Humanismus war.

In fünf Fragenkomplexen mit einer klaren Struktur führe ich meine Klienten durch ihr eigenes Erzählen hindurch und ich bin ihre Zuhörerin, ihr Yin. Mit mir machst du die Erfahrung, was dein eigenes Yin kann. Es hört dir bedingungslos zu und es ist so präsent, dass es dich über die richtigen Fragen tiefer in deine Thematik führt und näher zu deinem Kern. Die beiden wichtigsten Techniken, die du später auch für dich selbst anwenden kannst, mit denen du die innere Kommunikation ebenso gehaltvoll und empathisch führen kannst wie eine Kommunikation mit einem äußeren Dialogpartner, die lernst du im Laufe des Schreibspiels ganz spielend nebenbei. Du übst sie immer wieder, bis sie dir in Fleisch und Blut übergegangen sind. Du wirst am Ende des Schreibspiels automatisch fragen: „Worum geht es dir dabei genau?“, statt bei einem Angriff aus der Haut zu fahren. Und du wirst auch wissen, wie du weiter fragen kannst, weiter und weiter, um die meisten Situationen zu einer konstruktiven und friedlichen Lösung zu führen. Du wirst echtes Sehen und Zuhören gelernt haben, einfach so, während du die Erfahrung im Schreibspiel gemacht hast, wie echtes Zuhören aussieht und während du deine eigene Geschichte im Erzählen verwandelst: von einer dunklen Geschichte in eine heilende.

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Kontakt zu mir

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, das Schreibspiel auszuprobieren oder mehr über die Zeiteinteilung und den Ablauf zu erfahren, kontaktiere mich am besten per E-Mail, also schriftlich, schließlich ist es ein Schreibspiel ;-). Derzeit muss ich zwar eine kleine Warteliste führen, aber du kannst bereits über zwei Communities mit mir in Kontakt treten, wenn du möchtest, und dich so zunächst mit meinem Schreib- und Arbeitsstil bekannt machen. Die Communities werden hier auf der Seite unter „Was noch…“ vorgestellt.

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Zum Testen

Um in Ruhe auszuprobieren, ob dir das Schreibspiel und seine Methode liegt, biete ich den ersten Fragenkomplex kostenlos an. Er besteht in der Reflexion deiner Ausgangssituation und deiner persönlichen Zielsetzung und arbeitet bereits die ersten Ressourcen heraus. Für gewöhnlich verläuft er über 5-10 Seiten, so dass du sehen kannst, ob dir diese Art zu kommunizieren liegt und für dich persönlich sinnvoll ist.

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Preis

Das gesamte Schreibspiel, das sich in der Regel auf ca. 180-250 Seiten abspielt, es sei denn, es werden 350 (es ist nicht gefordert, aber möglich und kommt vor), ist zu einem festen Preis von 375 Euro kalkuliert. Danach braucht niemand mehr auf die Uhr schauen. Es muss nicht gehetzt werden. Es ist alle Zeit der Welt, um sich ganz in Ruhe zu fokussieren und die Selbsterkenntnis fließen zu lassen. Und es dauert, solange es dauert, bis du bei dir selbst angekommen bist.

Und so beginnt das Schreibspiel:

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Zu den AGB des Schreibspiels.

Struktur

Die eigene Geschichte erzählen

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Fünf Akte

Von der Struktur her wirst du den aristotelischen Spannungsbogen in 5 Akten wiederfinden, wie du ihn vielleicht aus einem meiner Artikel kennst, zum Beispiel aus meinem Blog-Artikel in der Vielfühler-Lounge, dem Online-Magazin und Mitgliederbereich für Hochsensible:

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Vom Ziel her denken

Für unsere gemeinsame Arbeit erzählen wir rückwärts, das heißt, ich beginne mit der Frage nach dem gewünschten Ergebnis und wir schauen uns zum Schluss unseres schriftlichen Dialogs an, welche Auswirkung die Bearbeitung auf das ursprüngliche Phänomen hat. Dazwischen liegen drei Fragenkomplexe, die von ihrer Struktur her in meiner Arbeit erfolgreich erprobt und daher vorgegeben sind. Ihr liegt das Ziel zu Grunde, die inneren Instanzen (wieder) miteinander zu verbinden und so das Ich mit dem Selbst in einen Kontakt zu bringen. Diese Verbindung nennt man das höhere Selbst. Ich nenne sie die innere Familie. In meinem Blog gibt dieser Artikel hier einen Überblick über die Idee dahinter:

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Der innere Erwachsene

Zuerst wird der innere Erwachsene entwickelt. Das ist unerlässlich, damit die weitere Arbeit seelisch überhaupt geleistet werden kann. Wir brauchen die innere Instanz präsent, die Verantwortung übernehmen kann. Ich leite dich mit meinen Fragen durch Situationen deines Lebens, in deren Betrachtung du dir das Wesen deines inneren Erwachsenen bewusst machen kannst. Indem wir ihn wirklich dingfest machen und ihn befragen, wie er so ist und was seine Eigenschaften sind, holst du ihn in dein Bewusstsein und in dein Leben. In meinem Blog findest du diese Artikel dazu:

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Schattenarbeit

Mit der Präsenz deines inneren Erwachsenen widmen wir uns deinen Schatten, den verdrängten Verletzungen der Vergangenheit, die sich zumeist bereits im ersten Fragenkomplex ergeben. Ich hole die Textstellen an die richtige Stelle und wir bearbeiten sie systematisch, indem du lernst, wie man Verantwortung für seine Gefühle übernimmt. Ja, man kann das lernen. Man lernen, einen Trigger zu erkennen und den Schatten, der berührt wurde, wenn man mit einem Ereignis in eine negative Resonanz geht, zu betrachten und aufzulösen. Alles geschieht im Fluss des reinen Erzählens.

Der Artikel aus meinem Blog behandelt das gesamte innere Kind, das in der Literatur nochmal in Sonnen- und Schattenkind aufgeteilt wird. Im Schreibspiel wird es genauso behandelt.

 

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Sonnenkind

In der Sonnenkind-Arbeit geht es um die puren Ressourcen, die freigelegt werden. Der innere Erwachsene ist jetzt präsent, das heißt, die mentale Ebene ist stabil und du bist in der Lage, die emotionale Ebene oder das Schattenkind aktiv und verantwortungsvoll zu beruhigen. Mit Beruhigen ist nicht gemeint, zu trösten oder zu beschwichtigen. Die Mittel des inneren Erwachsenen, die ihm zur Beruhigung der emotionalen Ebene zur Verfügung stehen, sind das innere Zuhören und das konsequente Handeln, die pure Vernunft also. Und jetzt hast du auch Zugang zum Sonnenkind, zu deiner puren Kreativität, deinem Humor, deiner Inspiration und Intuition. Das alles ergibt sich aus der bedingungslosen Verbindung zwischen dem inneren Erwachsenen, deinem wahren Verstand, und deinem Sonnenkind, deiner ätherischen Ebene. Du wirst diese drei Instanzen in verschiedenen Kontexten mit anderen Namen belegt finden. In der Aura-Arbeit ist da von der mentalen Aura, der astralen Aura und der ätherischen Aura die Rede. Im Kundalini-Yoga findest du die Vorstellung von Ida, dem weiblichen Pol, Pingala, dem männlichen Pol und Sushumna, dem Hauptkanal, durch den Ida und Pingala fließen. In der chinesischen Tradition sind die beiden Einheiten des inneren Erwachsenen bekannt als Yin und Yang. Wenn wir in unsere westliche Astrologiedeutung schauen, finden wir die Lebensprinzipien Mond, Jupiter und Sonne, um die herum sich alle anderen Lebensprinzipien versammeln und den dreien zuarbeiten. Ich nenne es die innere Familie aus der idealen Mutter, dem idealen Vater und dem inneren Kind. Die gelungene Verbindung zeigt sich in dir in einer ganz neuen Souveränität dem Leben gegenüber.

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Entspannung

Am Ende jedes Fragekomplexes frage ich nach einem Song, der zu dieser abgeschlossenen Teilarbeit passen könnte. Ein Song, der diesen Weg einfängt und für dich repräsentiert. Unter der fünften Frage hast du dann eine fertige Playlist stehen, mit der du dir die Energie deiner Arbeit im Schreibspiel immer wieder aufrufen kannst. So kannst du diese Ressource, die das Schreibspiel selbst jetzt darstellt, immer wieder emotional aktivieren. Hier schauen wir uns noch an, wo du jetzt stehst, inwiefern du dein Ziel erreicht hast, das zu Beginn des Spiels formuliert wurde und wo es hingehen soll, was dein nächster Schritt sein wird. So hat diese Erzählung für dich einen klaren Anfang, ein klares Ende und dazwischen eine klare Struktur. Einen Spannungsbogen also. Und Klarheit führt dann automatisch in die Entspannung, die tiefe innere Ruhe, die dir jene innere Stille möglich macht, mit der du anschließend den inneren Dialog selbstständig führen kannst.

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Zielüberprüfung

Wenn das Ziel erreicht ist, breitet sich ein neues Gefühl der inneren Verbundenheit aus. Es ist das Gefühl des Nachhausekommens in sich selbst. Nicht selten werden während des Schreibspiels Gaben entdeckt, die in den Ängsten gebunden vorlagen oder die von den Schatten verdeckt waren. Mit diesen wieder entdeckten Gaben kann das Ziel, das zu Beginn des Spiels gesteckt wurde, nun realisiert werden. Hinter das Wissen um seine Eingebundenheit kann ein Individuum auch nicht zurück. Wie man seine Ängste beruhigt und die Schatten überwindet, wie man liebevoll Verantwortung für seine Gefühle übernimmt, das sind neu erworbene Fähigkeiten, die den mental Erwachsenen Menschen ausmachen, der sich jeder Herausforderung stellen kann, indem er ganz er selbst ist: ganz präsent in seiner (Hoch)Sensibilität, ganz konsequent in seiner Selbstverantwortung, ganz gelassen in seiner unendlichen Kreativität.

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Schreibort

Ein Ort der Ruhe im Innen und Außen

 

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Dein eigener Schreibort

Dein eigener Schreibort ist für die Zeit unserer gemeinsamen Arbeit das Dokument, zu dem nur du und ich Zugang haben. Ein eigener Arbeitsplatz für die Zeit des Schreibspiels wäre zusätzlich wunderbar. Ein kleiner persönlicher  Schreibort vielleicht, an dem du dich regelmäßig einfindest, um dich selbst zu treffen und an dem du ebenso erwartet wirst, wie an deinem virtuellen Schreibort.

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Zu deinem Schreibort…

…so würde das Schreibspiel beginnen:

Beginn des Schreibspiels

Was noch…

Logo

Es war einmal im Jahre 2016 in Göttingen… Ungefähr so könnte diese Geschichte einer weiteren Entdeckung beginnen, nämlich der Entdeckung der Hochsensibilität. Damals gründeten fünf Menschen einen Ort im Internet, an dem sich Hochsensible treffen und austauschen könnten. Obwohl es die damals gegründete Vielfühler-Lounge nur noch als Artikelsammlung gibt, lebt der Geist dieser damaligen Idee weiter.

Ich führte das Forum in eine Community über, die in einer kleinen, geschlossenen Form auf google+ lebendig ist. Die Mitglieder des Eulennests sagen, es fühle sich an, als träfe man sich abends am Lagerfeuer oder auf einer kleinen Insel. Sie gestalten das Titelbild unter der Regie von Christiane Rösch wechselnd und gemeinsam.

 

Eine weitere Community auf Facebook hat einen etwas anderen Charakter. Diese Community ist geheim, nicht, weil sie elitär sein will, sondern weil meine Erfahrung mit Facebook-Gruppen bisher die ist, dass solche Gruppen schnell in die Tausender-Mitgliedzahlen gehen können. Wie will man da noch miteinander sprechen, einander wirklich sehen und gemeinsam wachsen? Das Ziel dieser Gruppe aber ist Wachstum. Wir erforschen die Hochsensibilität dort gemeinsam auf ihr höchstes Potenzial hin. Und wie wir darauf kommen, die Hochsensibilität mit Intelligenz gleichzusetzen, geht aus meinen Blogartikeln und den meisten meiner Kommentare hervor. Echtes Wahrnehmen + angemessenes Handeln zusammen bilden die wahre Intelligenz. Man findet diese Aussage in unterschiedlichen Formulierungen bei verschiedenen spirituellen Lehrern. Und da die Hochsensibilität vor der Medialität die reinste Form der Wahrnehmung ist, liegt in ihr ein großes Potenzial zur Intelligenz jenseits des konditionierten Denkens, das üblicherweise für Intelligenz gehalten wird. Um in dieser Gruppe teilzunehmen, müssen die Mitglieder hinzugefügt werden. Stelle mir dazu bitte eine Freundschaftsanfrage auf Facebook mit einer kurzen Nachricht, aus welchem Grund dich die Gruppe interessiert. Wir nehmen sehr gerne neue Mitglieder auf.

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In der Google-Sammlung „Ich bin. Hochsensibel. Punkt“ finden sich interessante Artikel zum Thema Hochsensibilität, sowohl von Kolleginnen und Kollegen, Experten also, die sich mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigen, als auch von hochsensiblen Menschen, die von ihren Erfahrungen berichten. Ich sammele aber explizit auch Artikel, die nicht auf den ersten Blich aus dem Themenkreis der Hochsensibilität stammen. Bevor ich solche Artikel in die Sammlung aufnehme, versehe ich sie mit einem persönlichen Kommentar, um sie ins Thema einzuordnen. Ich hoffe, so einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen und dem Thema eine größere Relevanz und auch Beachtung zu verschaffen.

 

Die gleiche Sammlung findet sich noch einmal auf Facebook, allerdings erweist sich Facebook in den Inhalten als oft ergiebiger als Google und die Inhalte lassen sich nicht immer auf beiden Sammlungen übertragen.

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Und dann habe ich herausgefunden, dass man mit den Schreibspielen auch darin unterstützen kann, Deutsch zu lernen und zu üben. Deutsche Pop-Songs haben sich als poetische Inspirationsquelle für einen lebendigen Austausch und Lernen voller Freude herausgestellt.

 

 

Manchmal kommt es vor, dass Klienten ihr Schreibspiel an einem Märchen festmachen wollen. Die vom Klienten ausgesuchten Märchentextstellen unterstützen den inneren Dialog und Textfluss auf wunderbare Art. Während der Arbeit wird das Märchen nach den persönlichen Erkenntnissen neu geschrieben und die gewählten Textstellen verändert. Manche Arbeiten inspirieren mich zu eigenen Märchenbearbeitungen, die ich in einer weiteren Sammlung zusammenfasse. Zuweilen werden diese Bearbeitungen, als auch die Artikel von Mitgliedern der Communities für mich illustriert. Ich betrachte diese liebevollen und künstlerisch wertvollen Illustrationen als große Geschenke im Netz des Friedens und der Liebe und an meine Arbeit.

 

Impressum

Kontakt und Impressum

Ariela Sager
An der Parforceheide 96
14480 Potsdam

Telefon: 0331/600 77 534

email: schreib@ariela-sager.de

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV:

Ariela Sager (Anschrift wie oben)

Haftungsausschluss

Als Schreibtherapeutin außerhalb der Heilkunde biete ich einen beratenden schriftlichen Dialog in Form dieses Schreibspiels an, das das Ziel der Selbsterkenntnis und der Stärkung des Selbstvertrauens verfolgt. Es ist ausdrücklich keine Therapie und es kann nicht den Besuch eines Arztes, Psychiaters, Psychologen oder eines Psychotherapeuten ersetzen. Wenn Interessenten den Eindruck haben, Sie bräuchten professionelle therapeutische Hilfe innerhalb eines verhaltenspsychologischen oder psychoanalytischen Kontextes, sollten sie sich zunächst an ihren Hausarzt wenden.

Das Schreibspiel ist für jene Menschen geeignet, die selbstreflexiv und eigenverantwortlich daran arbeiten möchten, ihre Alltagsschwierigkeiten besser zu gestalten und zu eigenen Lösungen zu finden. Besonders der Aspekt der Hochsensibilität findet in diesem speziellen Vorgehen Beachtung, weil sich aus ihr oft Alltagsschwierigkeiten ergeben, denen keine psychische oder physische Erkrankung zugrunde liegt. Eine kindliche Angst zum Beispiel, die nach dem Anschauen eines unpassenden Film entstanden ist, ist nicht das gleiche, wie eine Angststörung. Zielgruppe es Schreibspiels sind also Menschen, die ein Coaching suchen, nicht Menschen, die eine Psychotherapie brauchen. Die Besonderheit der ausschließlichen Schriftlichkeit dieses Ansatzes sollte vorher abgewägt werden.

Erwachsene sollten in der Lage sein, verantwortungsvoll für sich selbst zu entscheiden, welche Umsetzung von Vorschlägen und welche Beantwortung von Fragen in der jeweils spezifischen Lebenssituation möglich ist. Mögliche Grenzen sollten vorher kommuniziert werden, so dass die Module eventuell individuell angepasst werden können.

Das Schreibspiel bietet ein beratendes Coachings auf der Basis eines schriftlichen Dialogs und zählt damit zu den kreativtherapeutischen Verfahren, die weder von der gesetzlichen noch von der privaten Krankenkasse anerkannt werden. Steuerlich absetzbar ist ein Coaching nur, wenn es der Aufrechterhaltung oder der Steigerung der eigenen Arbeitsleistung dient. Fragen Sie dazu bitte Ihren Steuerberater.

AGB

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